Frescobol - So wird’s gespielt

Am einfachsten ist es beim Frescobol, den Ball möglichst lange im Spiel zu halten. Der Mitspieler ist also Partner, statt Gegner. Je besser die Koordination wird, desto schneller gehen die Ballwechsel. Mit den speziellen Frescobol-Bällen kann man am Strand zudem auch mit Aufsetzern spielen. Dazu am besten nah an das Wasser stellen, wo der Sand härter ist und der Ball abspringen kann. 

 

Wer gegeneinander spielen möchte, sucht sich am besten ein Beachvolleyball-Feld. Je nach Spielzeit kann man z.B. bis 11 Punkte und über mehrere Sätze spielen. Einen Punkt gibt es, wenn der Ball in der gegnerischen Hälfte im Sand aufkommt und der Angreifer Aufschlag hatte. 

Beachball = Frescobol

Klar, Beachball (oder Beach-Ball) kennt eigentlich jeder. Meist wohl aus der Kindheit. Zwei Schläger aus dünnem Holz oder Plastik, ein Ball - und los geht’s. Das macht durchaus Spaß.

 

Aber leider ist die Qualität der Schläger, die man an fast jedem Strandkiosk dieser Welt für wenige Euro bekommt, nicht die beste. Das trübt schnell den Spielspaß, denn der Ball fliegt maximal fünf Meter und bei etwas Wind ist das Beach-Ball-Set meist kaum zu gebrauchen.

 

Dabei machen andere Nationen vor, wie es auch gehen kann. Frescobol heißt das Spiel in Brasilien. Dort ist es vor allem an den Stränden von Rio de Janeiro eine Art Volkssport. Auch in Israel gibt es einen speziellen Begriff für das Strand-Tennis: Matkot. Es gilt dort sogar als der Nationalsport. Das Schläger heißt dort »matka« – und ist aus Holz gefertigt. Ziel ist es, den Ball möglichst lange im Spiel zu halten.