On the Road: Athen, Shanghai, San Sebastian

Die Skyline von Bund in Shanghai

Vom antik anmutenden Athen ins hochmoderne Shanghai mit Abschluss im kulinarischen San Sebastian im Baskenland: Salt on Wood war im September unterwegs.

Ab nach Athen

Im September stand bei mir der Fokus auf Reisen. Erst ging es aus überwiegend privaten Gründen für eine knappe Woche nach Athen. Auf dem Plan stand natürlich auch die Akropolis, die ich zuletzt als kleiner Junge mit meinen Eltern besucht hatte.

Neben griechischer Antike sah ich mir aber auch den Basketball-Court von Giannis Antetokounmpo an, denn die Geschichte des „Greek Freak“ ist einfach nur fantastisch. Der Sohn griechischer Straßenverkäufer spielt Basketball und schafft irgendwie den Sprung in die USA. Mittlerweile ist er das Gesicht des NBA -Clubs der Milwaukee Bucks und wurde in der abgelaufenen Saison 2019 zum MVP der Liga gekürt. Was für eine Erfolgsgeschichte, zumal nun auch sein Bruder gedrafted wurde. Antetokounmpo hat mittlerweile auch seinen eigenen Freiplatz mit einem eigenen Mural.

Einen Tag ging es natürlich auch ans Meer, das man sogar mit Bahn und Bus halbwegs komfortabel erreichen kann. Auch hier wird übrigens gerne Frescobol gespielt, allerdings mit etwas kleineren und schwereren Holzschlägern und einem Tennisball. Ein paar Bestellungen gab es aber auch schon aus Griechenland:)

Extrem futuristisch: Shanghai

Kurz darauf ging es dann schon nach China. Ich wollte meinen Holz-Produzenten endlich einmal besuchen. Denn zuvor hatten wir nur live bei der ISPO miteinander kommuniziert und sonst viel digital gemacht. Also auf nach Shanghai und von dort noch ins Landesinnere mit dem Zug. Wer glaubt, China wäre Europa in irgendeiner Form hinterher, der irrt. Das Land ist vor allem in der Region um Shanghai extrem modern und digital. Mit dem Smartphone lässt sich so ziemlich alles aussteuern: zahlen, chatten, buchen, navigieren und natürlich alle erdenkliche Form von Social-Media-Zeug. Der Zug („bullet train“) fährt 310 km/h in der Spitze, ist picobello sauber und selbstverständlich mit WLAN ausgestattet. Allerdings wird alles fest vom Staatsorgan – der Kommunistischen Partei (KP) – überwacht, was den meisten Chinesen aber nichts ausmacht. Es ist definitiv eine andere Welt als in Deutschland, aber sie funktioniert. Einen Kontrast zu Shanghai ist das wasserreiche Hangzhou, wo es mit den besten Tee des Landes gibt.

Die Frescobol Sets von Salt on Wood werden übrigens in Handarbeit hergestellt. Erst werden die drei verschiedenen Hölzer (Linde, Walnuss und Buche) verklebt, danach die Form des Schlägers an einer Drexel ausgeschnitten. Im Anschluss geht es an das erste Polieren. Im nächsten Schritt wird das „Salt on Wood“-Logo in einem Art Stempeldruck oberhalb des Schlägergriffs eingraviert. Danach wird ein ökologischer Lack aufgesprüht, ehe es zum Trocknen und erneuten Polieren geht. Im letzten Schritt wird schließlich das Griffband aufgezogen.

Beim Essen musste ich natürlich auch die Spezialitäten probieren. Darunter: Duck Head (fritierter Entenkopf) und Chicken Feet (Hühnerfüße). Muss man mögen – und eher nichts für Vegetarier. Aber es gibt auch exzellente Nudelsuppen und Wan Tan (sehr feine Teigtaschen mit Gemüse, Fisch oder Fleisch).

Strandleben und Pinxos: San Sebastian

Apropos Essen. Nach einem kurzen Abstecher in die Heimat nach München – und auf die Wiesn, das Münchner Oktoberfest, – ging es weiter nach San Sebastian. Die Stadt an der Küste Nordspaniens ist mit seinen Stränden La Concha, Ondarreta und Zurriola eine echte Schönheit. Neben Surfen und Schwimmen stehen die Basken aber vor allem auf Essen. Die Sterne-Dichte ist extrem hoch und die aus Spanien bekannten Tapas heißen Pinxos. Die Strände wiederum eignen sich natürlich auch perfekt für Frescobol, denn jeden morgen wird der Sand per Traktor neu zurechtgemacht.

Frescobol am Strand von Zurriola im spanischen San Sebastian